10jähriges Jubiläum der Freunde und Förderer des Krankenhauses Gelnhausen
Landrat Pipa übergibt 20.000-Euro-Spende
Vor wenigen Tagen feierte der Verein »Freunde und Förderer des Krankenhauses Gelnhausen« sein zehnjähriges Jubiläum.
Neben zahlreichen Besuchern und Vertreter der lokalen Politik folgte auch Landrat Erich Pipa der Einladung des Vereinsvorsitzenden, Jürgen Michaelis. Dabei kam Pipa nicht mit leeren Händen; gemeinsam mit Michaelis und dem Vorstandsvorsitzenden der Kreisparkasse Gelnhausen, Karl-Heinz Freisler, überreichte er eine Spende in Höhe von 20.000 Euro. »Wir müssen in die Zukunft investieren«, betonte der Landrat und machte deutlich, wie sehr er die Verantwortung der Freunde und Förderer gegenüber den Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen schätze.
Die Spende, die zum einen Teil vom Verein und zum anderen von der Kreissparkasse getragen wurde, dient der Anschaffung eines sogenannten »Picco-2-Gerätes«. Dr. Heiner Roos, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, erklärte, dass dieses Gerät für schwerstkranke Patienten auf der Intensivstation sehr wichtig sei: »Dank einer elektronischen Überwachung, erhalten wir durch das Picco-2 wichtige Informationen über den Zustand des Patienten, die wir für die weitere Therapie benötigen.«
Neben der Spendenübergabe stand aber auch die Arbeit des Fördervereins im Zentrum der Feierstunde. Geschäftsführer Dieter Bartsch hob hervor, wie wichtig die Freunde und Förderer für das Gelnhäuser Krankenhaus seien. Dies werde vor allem dann deutlich, wenn man die bisherigen Anschaffungen, die nur durch die Unterstützung des Vereins möglich waren, betrachtet: Ein Dialysegerät für die Behandlung von Nierenerkrankungen, ein Sonografiegerät für die Gefäß- und Bauchchirurgie, ein Kreißsaalbett sowie ein Wehenschreiber für die Frauenklinik sind nur vier der bedeutenden medizinischen Investitionen der Förderer. »Dank der Freunde und Förderer konnte in den letzten zehn Jahren eine Vielzahl kleinerer und größerer Wünsche im Krankenhaus erfüllt werden«, so Bartsch.
»Wir konnten bisher an einigen Stellen wirksam helfen«, freute sich Michaelis und betonte, dass sich die Vereinsmitglieder im Jahr 2001 zusammengefunden haben, um sich für die Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen einzusetzen und die wohnortnahe Krankenhausversorgung zu sichern.
Dieses Ziel wollen sie seither durch Aufklärung über das Leistungsspektrum der Main-Kinzig-Kliniken, durch den Dialog mit Partnern aus dem Gesundheitssektor und besonders durch das Sammeln von Spendengeldern erreichen. Michaelis: »Gesundheit ist unser größtes Gut. Deshalb müssen wir gemeinsam an einem Strang ziehen und unser Krankenhaus unterstützen.« Denn auf diese Unterstützung seien die Kliniken angewiesen, um Anschaffungen zu tätigen, für die aufgrund der knappen öffentlichen Mittel vorerst kein Etat vorgesehen sei, berichtet der Vereinsvorsitzende. Und so lautete Michaelis’ Appell: »Helfen Sie mit unser Krankenhaus zu unterstützen!«
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