Erfolgreicher »Tag der seelischen Gesundheit«
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie veranstaltete ersten »Tag der seelischen Gesundheit« mit dem Schwerpunktthema Depression
Am vergangenen Samstag, den 12. März organisierte die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an den Main-Kinzig-Kliniken Schlüchtern erstmals einen »Tag der seelischen Gesundheit«. Hierbei stand das Thema Depression im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ein Thema, das vor über zehn Jahren auch zur Gründung dieser medizinischen Einrichtung geführt hat.
Dies betonte der Erste Kreisbeigeordnete und Krankenhausdezernent Günter Frenz, der auch darauf hinwies, dass es heute wichtiger denn je sei, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Die Statistik besagt, dass jeder fünfte Bundesbürger einmal im Leben an einer Depression erkrankt. Insgesamt leiden in Deutschland derzeit etwa vier Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression.
»Mit dem ›Tag der seelischen Gesundheit‹ und dem Thema Depression befinden sich Chefärztin Dr. Susanne Markwort und ihr Team auf dem richtigen Weg, den sie bereits mit der Gründung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie beschritten haben«, so Frenz. Frau Dr. Markwort habe es verstanden, die Klinik den Menschen zu öffnen, sie im seelischen Konfliktfall nicht allein zu lassen.
Frenz: »Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ist im Main-Kinzig-Kreis zu einer anerkannten medizinischen Einrichtung geworden ist.« Dies sei vor allem auf die Kompetenz des Ärzte- und Pflegeteams zurückzuführen. Aber auch der Main-Kinzig-Kreis hätte, als 100-prozentiger Gesellschafter der Main-Kinzig-Kliniken, gemeinsam mit dem Aufsichtsrat der Kliniken durch wichtige Entscheidungen dazu beigetragen, dass die Chefärztin und ihr Team optimal zur Gesundung der ihnen anvertrauten Menschen, zum Wohle der Patienten arbeiten konnten.
Am ersten »Tag der seelischen Gesundheit« informierten Ärzte und Pflegemitarbeiter in verschiedenen Vorträgen über die Depression. Dabei ging u. a. Chefärztin Dr. Markwort auf die Ursachen der Depression ein, die meist sehr komplex sind. Denn häufig wirken mehrere Ursachen zusammen: Biologische Faktoren können eine Rolle spielen, aber auch entwicklungsgeschichtliche Erfahrungen, aktuelle Ereignisse sowie kognitive Verarbeitungsmuster können Ursache für eine Depression sein.
Neben den Vorträgen boten aber auch zahlreiche Mitmachaktionen, ein Büchertisch der »Grimm Bücherstube aus Steinau«, offene Sprechstunden ohne Krankenschein und Führungen über die Station P4 den Besuchern die Möglichkeit Informationen über diese Volkskrankheit zu erhalten. Fast das gesamte Team der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie war im Einsatz.
Und wer hier noch nicht ausreichend informiert war, konnte sich zusätzlich vom sozialpädagogischen Fachdienst der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie beraten lassen, oder von Krankenschwester Hella Baist erfahren, inwiefern die Aromapflege bei einer Depression positiv wirken kann. Der Verein Seelenvogel e.V., ein Förderverein der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, war am Samstag ebenfalls vertreten und stellte sich interessierten Besuchern vor.
Alles in allem war es ein abwechslungsreicher Tag, an dem eine Erkrankung im Fokus stand, über die aufgrund ihrer steigenden Patientenzahlen immer häufiger informiert werden muss.
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