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Freunde und Förderer des Gelnhäuser Krankenhauses luden zum Jahresempfang 2011


Vorsitzender Jürgen Michaelis (Mitte) gemeinsam mit seinem Stellvertreter Bernd Becker und Geschäftsführer Dieter Bartsch (ganz rechts) bei der Überreichung des Schecks an das Team des Therapiezentrums.

Am 22. März folgten zahlreiche Besucher der Einladung des Vereins »Freunde und Förderer des Krankenhauses Gelnhausen e.V.« zum öffentlichen Jahresempfang 2011. In seiner Begrüßung betonte Vorstandsvorsitzender und Gelnhausens Altbürgermeister Jürgen Michaelis, dass die Main-Kinzig-Kliniken in den vergangenen Jahren eine gute Entwicklung genommen hätten: »Trotz des entstandenen Kostendrucks auf die Gesundheitsdienstleister ist es dem Krankenhaus in Gelnhausen gelungen, viel zu investieren und genießt einen großes Vertrauen in der Bevölkerung.«

Dennoch mache gerade dieser Kostendruck die Arbeit der »Freunde und Förderer« umso wichtiger. Die nächste Spende sei für die Anschaffung eines sogenannten »Picco-Gerätes« vorgesehen. »Dieses Gerät ist für uns in der Intensivmedizin sehr wichtig«, erklärte Dr. Heiner Roos, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. Bei einem Anschaffungspreis von etwa 30.000 Euro seien die Main-Kinzig-Kliniken für jede Unterstützung sehr dankbar. Daher appellierte Michaelis an die Gäste: »Helfen sie mit, unser Krankenhaus zu unterstützen.«

Anschließend sprach Dieter Bartsch über die Pläne der Main-Kinzig-Kliniken für das Jahr 2011 und Prof. Dr. Hermann von Lilienfeld-Toal über den »Menschen im Gestrüpp der Bürokratie«. Dieser Vortrag verdeutlichte auf eine sehr amüsante Weise, wie viel Schreibtischarbeit Ärzte und Pflegepersonal tatsächlich haben und wie diese Tätigkeiten schnell erledigt werden können.

Im Mittelpunkt des Jahresempfangs stand jedoch das Team der Physiotherapie. Pia Wiesner, Leiterin des Therapiezentrums, stellte gemeinsam mit Christiane Dittmer und Hajo Billen die Arbeit der Therapeuten vor. Neben der Wiederherstellung der Beweglichkeit ist hierbei auch die Prävention ein wichtiges Thema: »Es ist toll, wenn Menschen zwischen 70 und 90 Jahren wieder aktiv werden und sich dadurch besser fühlen«, berichtete Physiotherapeutin Dittmer. »Da ich selbst beste Erfahrungen mit der Physiotherapie gemacht habe, weiß ich, wie wichtig dieses Thema für die Beweglichkeit ist«, unterstrich Michaelis die Notwendigkeit einer guten physiotherapeutischen Behandlung und überreichte – zur Unterstützung dieser Einrichtung – an das Team des Therapiezentrums einen Scheck in Höhe von 300 Euro. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Räumlichkeiten des Gelnhäuser Therapiezentrums hatten die Besucher Gelegenheit sich alles genau zeigen zu lassen, wovon sie auch regen Gebrauch machten.

 

Wer sich ebenfalls den »Freunden und Förderern« anschließen möchte, kann sich an Herrn Karlheinz Freisler (Schatzmeister), Tel. 0 60 51/825 -100 wenden.


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