Großzügige Spende statt Geburtstagsgeschenke
Freunde und Förderer übergeben 6.000 Euro an Gelnhäuser Kinderklinik
Einen runden Geburtstag feiern und dabei anderen eine große Freude bereiten – dass sich beides gut kombinieren lässt, bewies kürzlich Ursula Krebaum-Poppe. Die Gelnhäuserin feierte vor wenigen Wochen ihren Geburtstag und nahm dies zum Anlass, die Gäste Ihrer Feier um eine Spende für den Verein »Freunde und Förderer des Krankenhauses Gelnhausen«, bei welchem Krebaum-Poppe bereits seit zehn Jahren Mitglied ist, zu bitten. Beachtliche 6.036,36 Euro kamen auf diese Weise zusammen.
Gestern übergab die Jubilarin den stolzen Betrag an den Vereinsvorsitzenden Jürgen Michaelis, der die Spende direkt an Dr. Hans-Ulrich Rhodius, Chefarzt der Kinderklinik in Gelnhausen, und Dieter Bartsch, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken, weiterreichte.
»Es war mir wichtig, dass dieses Geld an unser Gelnhäuser Krankenhaus geht, und wir somit speziell die Kinderklinik unterstützen können«, erläuterte Krebaum-Poppe ihren Beweggrund für die Aktion.
Nach einem Verwendungszweck musste Dr. Rhodius nicht lange suchen: Die Spende ermöglicht nun die Anschaffung eines modernen Messgerätes, mit dem sich der Kochsalzgehalt im Schweiß von kleinen Patienten sehr viel präziser als bisher bestimmen lässt. Diese Untersuchung ist notwendig, um bei Kindern mit länger anhaltendem Husten die angeborene Stoffwechselkrankheit »Mukoviszidose« auszuschließen. »Dass wir dank der großzügigen Spende diese Investition jetzt tätigen können, ist großartig und bedeutet eine qualitative Verbesserung der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Gelnhausen«, erklärte der Chefarzt und bedankte sich gemeinsam mit Bartsch herzlich bei den Spendern.
Auch Gelnhausens Altbürgermeister Michaelis freute sich über das Engagement des langjährigen Vereinsmitglieds: »Gesundheit ist unser größtes Gut. Deshalb müssen wir gemeinsam an einem Strang ziehen und unser Krankenhaus unterstützen.« Denn auf diese Unterstützung seien die Kliniken angewiesen, um Anschaffungen zu tätigen, für die aufgrund der knappen öffentlichen Mittel vorerst kein Etat vorgesehen sei, berichtet der Vereinsvorsitzende. Und so lautet Michaelis’ Appell: »Ich hoffe, dass auch andere Menschen dem guten Beispiel von Frau Krebaum-Poppe folgen. Anlässe können hierfür nicht nur Geburtstage sein, sondern auch Jubiläen und Feierlichkeiten jedweder Art.«
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