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Kliniken auf 63. Messe Wächtersbach

In Halle 20, Stand 2004 stehen Schaufensterkrankheit, Ultraschallmessung und Einbau eines künstlichen Kniegelenks im Fokus


V.l.n.r.: Dr. Christoph Schreyer, Chefarzt der Schlüchterner Chirurgie, Dr. Lukas Krüerke, Chefarzt der Gelnhäuser Chirurgie II, Dr. Oliver Fink, Leitender Arzt der Gefäßmedizin in Gelnhausen, und Dr. Christoph Hildt, Chefarzt der Medizinischen Klinik I in Gelnhausen.

»Wer sich über medizinische Fragen und unser Leistungsspektrum informieren will, kann dies während der Wächtersbacher Messe gleich bei mehreren kompetenten Gesprächspartnern der Main-Kinzig-Kliniken tun«, berichtet Geschäftsführer Dieter Bartsch. In Halle 20 am Stand 2004 präsentieren sich die Main-Kinzig-Kliniken mit Spezialisten ihrer beiden Krankenhäuser in Gelnhausen und Schlüchtern.

An den ersten beiden Messetagen Samstag, 28.05., und Sonntag, 29.05., steht jeweils von 14-16 Uhr die so genannte »Schaufensterkrankheit« im Fokus der Kliniken. Dr. Oliver Fink, leitender Arzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin an den Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen, gibt umfangreiche Erläuterungen zu dieser Krankheit, die hauptsächlich eine Folgeerkrankung der Arterienverkalkung (Arteriosklerose) in den Beinen ist. Die Entstehung der Verkalkung wird durch Nikotinkonsum, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), hohen Blutdruck (arterielle Hypertonie) und Fettstoffwechselstörungen gefördert.

Durch die Verkalkung der Arterien kommt es zu Engstellen (Stenosen) in den Arterien, wodurch Durchblutungsstörungen in den Beinen entstehen. Dr. Fink: »Von Schaufensterkrankheit der peripheren arteriellen Verschluss-Krankheit (pAVK) spricht man deshalb, weil die Durchblutungsstörungen für Beschwerden beim Gehen sorgen, wodurch die Betroffenen nach einer bestimmten Gehstrecke stehen bleiben müssen, meist verbunden mit einem Blick in ein Schaufenster.«

Wertvolle Erkenntnisse über mögliche Symptome der Schaufensterkrankheit erhalten die Besucher der Wächtersbacher Messe übrigens auch mittels einer Laufbandanalyse. Der Gefäßchirurg wird die Messebesucher aber auch über Vorsorgemöglichkeiten dieser Krankheit informieren und Auskunft über die Behandlungsmöglichkeiten in den Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen geben.

Neben der Gefäßchirurgie ist am Stand der Main-Kinzig-Kliniken auch die Innere Medizin  ein wichtiges Thema. Am Montag,  30.05., und Dienstag, 31.05., stehen Dr. Christoph Hildt, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie und Pulmologie, und Dr. Ursula Fischer, Oberärztin der Medizinischen Klinik I in Gelnhausen, jeweils von 14-16 Uhr, Rede und Antwort. In dieser Zeit können sich interessierte Besucher die Durchlässigkeit der Halsschlagader überprüfen lassen.

Die so genannte »Carotis-Messung« erfolgt mit einem hochauflösenden Ultraschallgerät und zeigt, ob Ablagerungen vorhanden sind, die den Blutfluss beeinträchtigen können. »Ein gehinderter Blutfluss kann das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko erhöhen. Bei Veränderung der Gefäßwanddicke zeigt sich ein erhöhtes Gefäßrisiko«, erläutert Chefarzt Dr. Hildt.

Zusätzlich können sich die Messebesucher am Stand der Main-Kinzig-Kliniken auch im Bereich Orthopädie und Chirurgie mit modernen Verfahren in der Krankenhausbehandlung vertraut machen. Dr. Lukas Krüerke und Dr. Christoph Schreyer, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Gelenkchirurgie in Gelnhausen und Chefarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie in Schlüchtern, werden von Donnerstag, 02.06., bis Sonntag,  05.06., jeweils von 14-16 Uhr nicht nur über die Themen Arthrose und Endoprothetik informieren, sondern auch den Einbau eines künstlichen Kniegelenks mithilfe modernster Computernavigation live demonstrieren.

Diese Vorführungen am Knochenmodell zur navigationsgestützten Gelenksersatzoperation am Kniegelenk zeigen, dass im Gelnhäuser und Schlüchterner Krankenhaus Kniegelenke exakt und präzise implantiert werden können.

Ein Gesundheitscheck steht ebenfalls täglich von 10-18 Uhr auf dem Messeprogramm der Main-Kinzig-Kliniken. Dabei werden Blutzucker, Bodymaßindex (BMI), Blutdruck und Puls gemessen. »Dieser Gesundheitscheck«, so Geschäftsführer Bartsch, »hat während der letzten Messeauftritte der Kliniken in Wächtersbach hervorragende Resonanz hervorgerufen.« Bis zu 2.000 Besucher unterziehen sich jährlichen auf der Wächtersbacher Messe diesem Gesundheitsscheck.


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