Staatsminister Boddenberg besucht Main-Kinzig-Kliniken
Frenz: Für eine optimale Krankenhausversorgung benötigen wir weiterhin die Unterstützung des Landes
In den letzten Wochen und Monaten haben mehrere Bundes- und Landespolitiker die Main-Kinzig-Kliniken besucht und sich über die positive Entwicklung der beiden Krankenhäuser in Gelnhausen und Schlüchtern informiert. Vor wenigen Tagen war Michael Boddenberg, Minister für Bundesangelegenheiten im hessischen Kabinett, im Gelnhäuser Krankenhaus zu Besuch.
Sein Credo fiel eindeutig aus: Die Main-Kinzig-Kliniken haben sich über den Main-Kinzig-Kreis hinaus Anerkennung erworben und genießen bei den Bürgern einen ausgezeichneten Ruf in der medizinischen Versorgung. Dies hörten der Erste Kreisbeigeordneter und Krankenhausdezernent Günter Frenz und Mitglieder der CDU-Kreistagfraktion aus dem Arbeitskreis Soziales, die den Minister begleiteten, sehr gerne.
Mit über 29.000 zu betreuenden Patienten im Jahre 2010 haben die Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern einen außerordentlich positiven Trend in der Patientenentwicklung zu verzeichnen. »Dennoch sind wir bei einem Versorgungsgebiet von rund 250.000 Menschen weiterhin auf Zuschüsse der hessischen Landesregierung angewiesen, um unseren Patienten eine qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung zu ermöglichen«, betonte Krankenhausdezernent Frenz.
Die Patienten kommen nicht nur aus dem Main-Kinzig-Kreis, sondern auch aus den umliegenden hessischen Kreisen wie der Wetterau, Offenbach oder Fulda und sogar aus dem angrenzenden bayerischen Landkreisen Aschaffenburg und Main-Spessart. Die Gründe für den großen Zuspruch der Patienten wurden aus den Erläuterungen von Chefarzt Dr. Hans-Ulrich Rhodius, zugleich Ärztlicher Leiter der Main-Kinzig-Kliniken, und von der Pflegerischen Leiterin Elke Pfeifer sichtbar. Die Main-Kinzig-Kliniken haben in den letzten Jahren zahlreiche neue medizinische Angebote unterbreitet, die sehr gut angenommen werden, so etwa das neue Perinatalzentrum, der Herzkathetermessplatz oder die Klinik für Urologie und Kinderurologie.
»Die Main-Kinzig-Kliniken legen Wert auf eine qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung«, berichtete Dr. Rhodius. »Auch bei den Pflegekräften werden hohe Maßstäbe angelegt«, so Elke Pfeifer. Obwohl eine große Nachfrage nach guten Pflegekräften bestehe, hätten die Main-Kinzig-Kliniken bisher keine Schwierigkeiten qualifiziertes Fachpersonal zu beschäftigen.
Vor allem die gute Ausbildung eigener Pflegkräfte im Haus – Ausbilder ist die Schule für Pflegeberufe der Tochtergesellschaft Bildungspartner Main-Kinzig GmbH (BIP) – führt zu hoher Qualität in diesem Bereich. Beim Meinungsaustausch lobte Minister Boddenberg auch die Kooperation mit dem Hausärzteverband zur Ausbildung von zukünftigen Ärzten auf dem flachen Land, wo die Main-Kinzig-Kliniken eine Vorreiterrolle spielen. Auch die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der Kurstädte, insbesondere mit den Reha-Kliniken, wurde positiv gewürdigt.
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