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Therapiezentrum bietet spezielles Rücken- und Nackentraining

Neue nicht-operative Therapiemöglichkeit von Rücken- und Nackenschmerzen


Das Gelnhäuser FPZ-Expertenteam (v.l.n.r.): Dr. Bernd Hölper und Dr. Michael Eichler, beide Chefärzte der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie, sowie die Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler Hajo Billen, Christian Mathes, Ines Jödicke und Oliver See.

Rund 70 Prozent der Deutschen leiden unter Rückenschmerzen, 20 Millionen von ihnen sind aufgrund von Rückenerkrankungen jährlich in ärztlicher Behandlung. Dabei ist der häufigste Grund für Rücken- und Nackenschmerzen eine abgeschwächte Muskulatur. »Das ist nicht verwunderlich, schließlich kommt die Bewegung in unserer Gesellschaft oft zu kurz«, bestätigt Hajo Billen, Diplom Sportwissenschaftler und Physiotherapeut im Gelnhäuser Therapiezentrum.

Genau hier setzt eine moderne Therapiemethode an, die vom Forschungs- und Entwicklungszentrum (FPZ) Köln entwickelt wurde und heute in der Medizin und Wissenschaft als richtungweisend gilt. Das sogenannte FPZ-Konzept ist ein spezielles Aufbautraining für die Rückenmuskulatur und gliedert sich in drei Maßnahmen, die systematisch aufeinander aufbauen: die Analysen, das Aufbauprogramm (24 Therapieeinheiten a 60 Minuten) sowie das weiterführende Programm (in fünf bis zehn Tagen eine Therapieeinheit von 60 Minuten). Alle im Rahmen des Aufbauprogramms erzielten Verbesserungen werden durch die regelmäßige Teilnahme am langfristig orientierten, weiterführenden Programm stabilisiert und können so dauerhaft erhalten werden.

Seit wenigen Wochen können Rückenschmerzpatienten diese neue Behandlungsmöglichkeit nun auch im Therapiezentrum der Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen erhalten. Dazu wurde das Gelnhäuser Therapiezentrum um etwa 70 Quadratmeter erweitert, sodass die für das Spezialtraining notwendigen Geräte nun ausreichend Platz finden. Hier werden die Patienten ausschließlich individuell durch ein physiotherapeutisches Expertenteam betreut. Das Besondere an dieser Behandlungsform ist außerdem die mögliche Zusammenarbeit von Hausarzt, Facharzt und Schmerztherapeut, die ihre Patienten im FPZ-Programm gemeinsam behandeln können.

Aufgrund der herausragenden Wirksamkeit und vorbildlichen Sicherheit gilt das FPZ-Konzept als »Formel 1 des Rückentrainings«. Im Rahmen von bundesweit durchgeführten Qualitätsbefragungen bewerteten Patienten, die an einem FPZ-Training teilgenommen haben, die Qualität des FPZ-Konzeptes durchschnittlich mit 89 Prozent der Höchstpunktzahl. Dabei berichten etwa durchschnittlich 93 Prozent der Patienten von einer Verbesserung der Beschwerden.

Derzeit bieten 165 Rückenzentren das FPZ-Training an, und auch die Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen gehören nun dazu. Für die Teilnahme an solch einem Rücken- und Nackentraining ist eine Unbedenklichkeitserklärung des Haus-/Facharztes notwendig. Dank Sondervereinbarungen mit führenden privaten und gesetzlichen Krankenkassen ist die Kostenübernahme durch die Krankenkasse oft garantiert. Weitere Informationen erhält man direkt im Therapiezentrum der Main-Kinzig-Kliniken, Tel. 0 60 51/87 -2338.


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