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Darmzentrum Gelnhausen

Unsere Aufgabe

Aufgabe des Darmzentrums ist vor allem die Vorsorge zur Verhinderung des Darmkrebses. Das geeignete Mittel ist die Vorsorgedarmspiegelung, die von den Krankenkassen ab dem 55. Lebensjahr bezahlt wird. Wenn dabei die gutartigen Vorstufen des Darmkrebses beseitigt werden, kommt es erst gar nicht zum Ausbruch der Erkrankung. Eine Darmspiegelung können Sie auch in der Praxis für Gastroenterologie im Facharztzentrum an den Main-Kinzig-Kliniken bei Dr. Alexander Müller durchführen lassen.

Wenn nun doch Darmkrebs in einer Gewebeprobe festgestellt wurde, ist es wichtig, alle Informationen über Gewebetyp, Ausbreitung des Krankheitsherdes und mögliche Tochtergeschwülste zusammenzutragen. Die Diagnostik steht unter einem gewissen Zeitdruck und wird durch die Chirurgie I in Gelnhausen koordiniert.

Tumorkonferenz

Alle Ergebnisse werden in der sogenannten »Tumorkonferenz«, die wöchentlich tagt, präsentiert. Hier kommen alle Behandlungspartner – Gastroenterologen, Chirurgen, Röntgenärzte, Onkologen, Strahlenmediziner, Pathologen – zusammen und formulieren eine Behandlungsempfehlung.

Kernstück der Therapie

Kernstück der Therapie ist die chirurgische Entfernung des Tumors und seiner Tochtergeschwülste im Gesunden, die sogenannte »Resektion«. Bei größeren Geschwülsten insbesondere des Enddarmes wird häufig eine Chemotherapie in Kombination mit einer Strahlenbehandlung zur Verkleinerung des Tumors vorgeschaltet. Diese sogenannte »neoadjuvante Therapie« wird ambulant durch die Onkologische Schwerpunktpraxis Dr. Lautenschläger/Dr. Fauth in Hanau und die Strahlentherapie am Klinikum Hanau durchgeführt. Durch die Operation wird schließlich der Tumor im Rahmen eines stationären Aufenthaltes in der Chirurgie I der Main-Kinzig-Kliniken entfernt.

Operationstechnik, Narkose, Schmerztherapie, Physiotherapie, Ernährung und Psychoonkologie orientieren sich nach dem »Fast Track Konzept«, der möglichst geringen Beeinträchtigung und Belästigung des Kranken durch rasche Mobilisation und Kostaufbau, Schmerzfreiheit, Blut sparende OP-Technik und psychische Hilfestellung. Wenn der Pathologe das genaue Tumorstadium festgestellt hat wird Verlauf und Stadium erneut in der Tumorkonferenz vorgestellt und über die Nachbehandlung beraten. Wenn erforderlich, wird die sogenannte »adjuvante Behandlung« wiederum durch die Praxis Lautenschläger/Fauth organisiert.

Schließlich ist die Nachsorge ein wichtiger Bestandteil in der Betreuung der Darmkrebspatienten. Tumorrückfälle sollen rechtzeitig erkannt werden, um eine weitere Behandlung einzuleiten. Außerdem dient die Nachsorgesprechstunde der Würdigung und Behandlung allgemeiner Krankheits- und Therapiefolgen.

Dokumentation

Durch die Dokumentation aller im Darmzentrum behandelter Patienten können wir die Erfolge und Qualitäten der Therapien erfassen. Die Ergebnisse fließen dann in die regelmäßig tagenden Qualitätszirkel ein und bilden die Grundlage unseres umfassenden Qualitätsmanagements.

Dr. med.
Thomas Zoedler
Ärztlicher Leiter Darmzentrum Gelnhausen,
Chefarzt der Chirurgie I

 

Kontakt
Main-Kinzig-Kliniken
Herzbachweg 14
63571 Gelnhausen
Tel. 0 60 51/87 –2343
Fax 0 60 51/87 –2355
Kontakt per Mail

Dr. med.
Alexander Müller
Stellv. Ärztlicher Leiter Darmzentrum Gelnhausen,
Ärztlicher Leiter der
Praxis für Gastroenterologie

 

Kontakt
Facharztzentrum an den Main-Kinzig-Kliniken
Herzbachweg 14B
63571 Gelnhausen
Tel. 0 60 51/91 41 –418
Fax 0 60 51/91 41 –422
Kontakt per Mail