Der Förderverein der Main-Kinzig-Kliniken hat im Rahmen seiner diesjährigen Jahresspende insgesamt 55.000 Euro zur Unterstützung wichtiger Projekte an den Klinikstandorten übergeben.
„Der Förderverein ‚Freunde und Förderer‘ der Main-Kinzig-Kliniken ermöglicht durch seine Spenden immer wieder zusätzliche Maßnahmen, die über das reguläre Budget hinausgehen. Zudem ist der Verein wichtiger Botschafter für unsere beiden Krankenhäuser in Gelnhausen und Schlüchtern“, sagt Landrat Thorsten Stolz.
Der Vorsitzende des Fördervereins, Rückriegel, hob das Engagement der Mitglieder hervor. „Das private Engagement der Menschen ist sehr lobenswert. Allein über die Mitgliedsbeiträge sind in diesem Jahr 9.800 Euro zusammengekommen, dazu kommen zusätzliche Spenden von Mitgliedern.“
„Die Unterstützung des Fördervereins ist für unsere Kliniken sehr wertvoll“, sagte Geschäftsführer Quack. „Seit vielen Jahren ermöglicht dieses Engagement zusätzliche Angebote für unsere Patientinnen und Patienten – gerade auch in sensiblen Bereichen wie der Palliativmedizin. Dafür sind wir sehr dankbar.“ Beide Standorte, Gelnhausen und Schlüchtern, seien wichtige Säulen der regionalen Gesundheitsversorgung.
Ein Großteil der Spende kommt der Palliativstation am Standort Schlüchtern zugute. Dr. Diana Mäser erklärte, dass die Palliativmedizin künftig eine noch größere Rolle spielen werde. Ziel sei es, Patientinnen und Patienten in einer sehr sensiblen Lebensphase bestmöglich zu begleiten und in kurzer Zeit ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen.
„Die Palliativmedizin wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen“, sagte Dr. Diana Mäser. „Unser Anliegen ist es, die Lebensqualität von Patienten und ihren Angehörigen zu verbessern, wenn ihre Erkrankung nicht mehr heilbar ist, indem belastende Symptome wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit oder Angst gelindert werden. Gleichzeitig bietet sie psychische, soziale und spirituelle Unterstützung. Ziel ist es, Betroffenen ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zuletzt zu ermöglichen und ihre Angehörigen in dieser schwierigen Zeit zu begleiten und zu entlasten.“ Viele Angebote, von denen die Patientinnen und Patienten besonders guttun, würden jedoch nicht von den Krankenkassen übernommen. „Therapien wie Musiktherapie, tiergestützte Therapie oder auch kleine Gesten – etwa eine Geburtstagsfeier auf der Station oder das Erfüllen eines persönlichen Wunsches – können in dieser Situation unglaublich viel bedeuten.“ Die Nachfrage nach dieser ganzheitlichen Versorgung sei groß. „Leider können wir nicht allen Menschen in dieser schwierigen Lebensphase eine Versorgungsmöglichkeit anbieten“, so Mäser. „Umso wichtiger sind zusätzliche Angebote und die Unterstützung durch engagierte Ehrenamtliche.“
Die Verantwortlichen betonten zudem die starke regionale Verbundenheit mit den Kliniken. Gerade in einer eher ländlich geprägten Region sei die Unterstützung aus der Bevölkerung ein wichtiges Zeichen.
Seit 25 Jahren trägt der Förderverein der Main-Kinzig-Kliniken mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen dazu bei, Projekte zu ermöglichen, die den Aufenthalt der Patientinnen und Patienten verbessern und zusätzliche Angebote schaffen. Mit der diesjährigen Spende von 55.000 Euro setzt der Verein dieses Engagement fort. Das Jubiläum des Fördervereins wird zudem beim diesjährigen Frühlingsempfang am 21. April in der Cafeteria am Standort Gelnhausen gewürdigt.
Unser Bild zeigt (v.l.n.r.):
Christian Quack (Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken), Vorstandsmitglieder der Freunde und Förderer, Dr. Diana Mäser (Ärztliche Leiterin Palliativstation Schlüchtern), Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Thorsten Stolz


