Die Main-Kinzig-Kliniken stärken den Standort Gelnhausen durch umfangreiche bereits umgesetzte sowie geplante Investitionen in medizinische Infrastruktur, moderne Versorgungsstrukturen und eine zukunftsfähige Patientenversorgung. Ziel ist es, die wohnortnahe medizinische Versorgung nachhaltig zu sichern und gleichzeitig auf die veränderten Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen zu reagieren. „Auch mit finanzieller Unterstützung des Main-Kinzig-Kreises setzen unsere Kliniken im Jahr 2026 weitere zentrale Investitionen um, um die medizinische Versorgung für die Region zu verbessern und zu erweitern“, so Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Thorsten Stolz.
13 Millionen Euro Investitionen für Gelnhausen im Jahr 2026
Für das Jahr 2026 sind an beiden Klinikstandorten, Gelnhausen und Schlüchtern, Investitionen in Höhe von insgesamt rund 19 Millionen Euro geplant. Davon entfallen rund 13 Millionen Euro auf den Standort Gelnhausen, der damit einen zentralen Investitionsschwerpunkt innerhalb der Main-Kinzig-Kliniken bildet.
Ausbau der Zentralen Notaufnahme als Antwort auf veränderte Versorgungsrealitäten
Ein wesentlicher Fokus der Investitionen liegt auf dem Ausbau der Zentralen Notaufnahme. Durch die Schließung anderer Krankenhäuser in der Region übernehmen die Main-Kinzig-Kliniken zunehmend Aufgaben der Akut- und Notfallversorgung. Die Erweiterung der Zentralen Notaufnahme in Gelnhausen schafft die notwendigen baulichen und organisatorischen Voraussetzungen, um dieser Entwicklung gerecht zu werden.
Modernisierung zentraler Klinikbereiche
Darüber hinaus investieren die Main-Kinzig-Kliniken in die Modernisierung wichtiger Funktions- und Versorgungsbereiche. Der erste Bauabschnitt der Kinderklinik B5.1 wurde bereits baulich saniert, um eine zeitgemäße und moderne Umgebung für die kleinsten Patientinnen und Patienten zu schaffen. Auch die Patientenadministration sowie das Labor werden baulich und organisatorisch modernisiert und erweitert.
Zukunftsfähige Medizintechnik und Erweiterung der IMC
Im Bereich der Medizintechnik setzen die Main-Kinzig-Kliniken am Standort Gelnhausen konsequent auf Modernisierung und Qualitätssicherung. Der Austausch des CT-Geräts wurde bereits im Jahr 2025 erfolgreich abgeschlossen, der Ersatz des MRT-Systems befindet sich aktuell in der Umsetzung. Damit wird die Leistungsfähigkeit der bildgebenden Diagnostik weiter verbessert und eine moderne, verlässliche Diagnostik sichergestellt. Ergänzend dazu wurde die Intermediate Care (IMC) am Standort Gelnhausen ausgebaut, um die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Überwachungs- und Versorgungsbedarf nachhaltig zu stärken.
Stärkung der kardiologischen Expertise
Mit dem Amtsantritt des neuen Chefarztes der Medizinischen Klinik I, Dr. Pirot, wird die kardiologische Versorgung am Standort Gelnhausen gezielt ausgebaut. Damit setzen die Main-Kinzig-Kliniken ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung leistungsstarker medizinischer Schwerpunkte.
Stärkung der ambulanten Versorgung vor Ort
Ein weiterer wichtiger Baustein zur Sicherung der medizinischen Versorgung war die Übernahme des MVZ Großkrotzenburg im Februar 2025, mit der die Main-Kinzig-Kliniken ihre ambulanten Strukturen gezielt ausgebaut haben. Ergänzend dazu erfolgte zum 1. Oktober 2025 die Übernahme der gynäkologischen Praxis Dr. Sumpf inklusive des zugehörigen KV-Sitzes in Gelnhausen. Beide Maßnahmen stärken die ambulante Versorgung nachhaltig und verbessern zugleich die Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung im Sinne einer durchgängigen Patientenversorgung.
Klares Bekenntnis zum Standort Gelnhausen
Mit diesen umfangreichen Investitionen bekennen sich die Main-Kinzig-Kliniken klar zum Standort Gelnhausen. Die Maßnahmen sind Teil einer langfristigen Strategie zur Standortsicherung, die medizinische Qualität, moderne Infrastruktur und wirtschaftliche Verantwortung miteinander verbindet – und die Gesundheitsversorgung im Main-Kinzig-Kreis nachhaltig stärkt.
„Mit den umfangreichen Investitionen in Gelnhausen verbinden wir medizinische Qualität, moderne Infrastruktur und wirtschaftliche Verantwortung. Der abgeschlossene Austausch des CTs, die laufende Erneuerung des MRTs sowie die Erweiterung der Intermediate Care sind konkrete Schritte, um die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern. Gleichzeitig stärken wir mit dem Ausbau der Notaufnahme und der kardiologischen Expertise nachhaltig die Leistungsfähigkeit des Standorts“, unterstreicht Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken, Christian Quack, die strategische Bedeutung der Investitionen.
Landrat Thorsten Stolz betont, dass „Die Investitionen am Standort Gelnhausen ein klares Bekenntnis zur wohnortnahen medizinischen Versorgung im Main-Kinzig-Kreis sind. Gerade vor dem Hintergrund veränderter Versorgungsstrukturen und zunehmender Anforderungen in der Akutmedizin ist es entscheidend, unsere Kliniken gezielt zu stärken. Mit dem Ausbau der Zentralen Notaufnahme, der Modernisierung der Medizintechnik und der Weiterentwicklung medizinischer Schwerpunkte schaffen wir die Voraussetzungen für eine leistungsfähige und zukunftssichere Gesundheitsversorgung in der Region.“
Unser Bild zeigt (v.l.n.r.):
Christian Quack (Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken), Frank Forst (Ärztlicher Leiter ZNA), Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Thorsten Stolz


