Dr. med. Tatjana Müller Neugebauer links und Loredana Iuriet rechts

Gesundheit kompakt: „Zu spät für Veränderung? Abhängigkeits-Erkrankungen im Alter“

Im Rahmen der Patienteninformationsveranstaltung „Gesundheit kompakt“ der Main-Kinzig-Kliniken Schlüchtern steht am kommenden Termin das Thema Medikamenten- und Alkoholabhängigkeit im Alter im Mittelpunkt.

Die Einnahme von Medikamenten gehört für viele Menschen im höheren Lebensalter zum Alltag – doch bestimmte Wirkstoffe bergen bei längerer Anwendung ein erhebliches Abhängigkeitspotenzial. Unter dem Titel „Zu spät für Veränderung? Abhängigkeits-Erkrankungen im Alter“ laden die Main-Kinzig-Kliniken im Rahmen ihrer Reihe „Gesundheit kompakt“ zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung ein, die sich dem Thema Medikamentenabhängigkeit praxisnah und verständlich widmet. Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch an Angehörige, die sich über Risiken, Hintergründe und Behandlungsmöglichkeiten informieren möchten.

Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, wie Abhängigkeit von Medikamenten entsteht, welche Substanzen besonders relevant sind und warum gerade im höheren Lebensalter ein erhöhtes Risiko bestehen kann. Thematisiert werden insbesondere Benzodiazepine, Hypnotika (Z-Substanzen) sowie Opioide in der Schmerztherapie. Darüber hinaus wird erläutert, welche körperlichen und psychischen Folgen eine Abhängigkeit haben kann und welche Wege aus der Abhängigkeit herausführen.

Neben der Aufklärung über Risiken werden auch moderne Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. Dazu gehören Entzugsbehandlungen sowie langfristige unterstützende Maßnahmen, die Betroffene auf dem Weg in die Abstinenz begleiten können. Ziel der Veranstaltung ist es, frühzeitig zu sensibilisieren und Perspektiven für eine erfolgreiche Behandlung aufzuzeigen.

Die kostenfreie Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, 25. Juni 2026, um 18:00 Uhr im Schulungsraum der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern statt.

Nach der Begrüßung informieren Dr. med. Tatjana Müller-Neugebauer, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Loredana Iuriet, leitende Oberärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, über medizinische Hintergründe, Behandlungsmöglichkeiten und praktische Wege aus der Abhängigkeit.

Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Referentinnen ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Unser Bild zeigt (v.l.n.r.):
Dr. med. Tatjana Müller-Neugebauer, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Loredana Iuriet, leitende Oberärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

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